Die Renaissance des Einzelhandels

Die Renaissance des Einzelhandels, was bedeutet das genau? Web 2.0, social-media, Webshops, Portale, Plattformen,  seit vielen Monaten sind das die Themen über die berichtet wird. Man bekommt beinahe den Eindruck, dass die ganze Welt nur noch digital und im Internet existiert. Bei genauerer Betrachtung muss man auch wirklich sagen, dass es einfach unendlich bequem ist, wenn man seine Bücher, Musik oder auch Möbel und beinahe alles andere, einfach im Netz bestellen kann und das auch noch zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Die Goldgrube der kommenden Jahre liegt aber im Einzelhandel. Allerdings nur dann, wenn der klassische Handel bereit ist, von den Mechanismen der Online-Welt zu lernen. Das zumindest behauptet Martin Sänger, einer der erfolgreichsten  Vertriebstrainer und Vortragsredner, mit voller Überzeugung, und sagt:  „Die Einkaufserlebnisse, die man als Kunde heutzutage überwiegend hat, tragen nicht gerade dazu bei, weiterhin im Handel zu kaufen“. Dabei hat der Einzelhandel einen Vorteil, der vom Internet niemals aufgeholt werden kann. Der Kunde hat es mit Menschen zu tun. Das mag zuerst banal klingen, ist aber die absolut schärfste Waffe der Handelsunternehmen im Kampf gegen das Internet.

Nach wie vor ist einkaufen eine überwiegend emotionale Angelegenheit. Nur leider wird genau das häufig übersehen. „Viele Unternehmen sparen sich im Bereich Personal zu Tode, doch wer an seinen Mitarbeitern spart, der spart an dem wichtigsten Gut seines Unternehmens“ so der Vertriebstrainer weiter. Der Ansatz um sein Unternehmen zu einer wahren Goldgrube zu machen ist also, seine Mitarbeiter zu befähigen, den Kunden so zu behandeln, dass dieser gar nicht im Internet kaufen möchte. Was bedeutet das in der Praxis? Die Verkäufer sollten nicht nur die Kompetenzen sondern auch die Befugnisse haben, Kunden zu begeistern. Dazu gehört fachliches Know-How genauso wie vertriebliches Können. Beides erlangt man nicht, indem man nur mal einen Artikel liest oder mal ein kurzes Training besucht, in beiden Fällen muss man jeden Tag üben und weiter trainieren. Genau hier sind die Führungskräfte in den Unternehmen gefordert. Die oberste Priorität muss sein, die Mitarbeiter in allen Bereichen in die Lage zu versetzen, mit den Kunden perfekt arbeiten zu können. Dabei ist es unerlässlich, dass die Chefs auch selbst in der Lage sind, so zu arbeiten.

Ein Beispiel, das Martin Sänger in seinen Vorträgen gerne erzählt ist aus einem Elektro-Fachmarkt. Heutzutage sind die modernen Fernseher in den Geschäften ja voller bunter Aufkleber, die alle darauf hindeuten sollen, was dieses Produkt kann. Das verwirrenden für Kunde sind oftmals die verwendeten Abkürzungen. Testen sie mal, was passiert, wenn sie nun einen Verkäufer fragen, was der Fernseher, vor dem sie gerade stehen, alles kann. In 9 von 10 Fällen liest ihnen der Verkäufer die bunten Schildchen vor. Wenn sie richtig Glück haben, erklärt er ihnen was sich dahinter verbirgt, meistens aber in einer Sprache, die wiederum voller Ausdrücke steckt, die ein Laie kaum versteht. „Bei diesem Modell haben sie den DVB-T und den DVB-S Tuner bereits integriert und mit dem connect-Modul können sie sofort alle Vorteile von SMART-TV nutzen“ – Aha! Ist es denn da ein Wunder, wenn die Kunden anschließend nach Hause gehen und im Internet schauen, was sich hinter all diesen Abkürzungen und neuen Worten verbirgt?

Wer dieses Potenzial seiner Mitarbeiter erkennt und gezielt fördert, der wird als Händler deutlich die Nase vorn haben, weil der Kunde kaum noch die Notwendigkeit sieht, im Netz zu kaufen. Genau diese Unternehmen werden dann in den kommenden Jahren die Renaissance des Einzelhandels nicht nur einläuten sondern auch vorleben.

Mut wird mit Chancen belohnt!

Mut wird mit Chancen belohnt – Wenn man es richtig anstellt. Hier kommt mein letztes Erlebnis zu diesem Thema. An einem noch leicht nebligen Donnerstag-Morgen klingelte es in meinem Büro an der Tür. Ich hatte keinen Termin und war gespannt, wer sich da zu uns verirrt hat. Meine Assistentin öffnete und kam kurz darauf mit den Worten „Da ist ein junger Herr der will seine Bewerbung persönlich abgeben“ zu mir. Ganz kurz überlegte ich mir ob ich das frech finde aber das ist es nicht. In Wahrheit war ich von seinem Mut, einfach zu klingeln und zu sagen „Da bin ich und ich will mich bewerben“ beeindruckt. Also ging ich zu ihm und lud ihn auf ein kurzes Gespräch ein.

Nach einem ersten Blick auf seine Unterlagen, in denen ich rein gar keine Qualifikation zu der ausgeschriebenen Stelle erkennen konnte, fragte ich ihn, wie er sich den Job denn vorstellt. Seine Antwort hatte wieder etwas entwaffnend ehrliches:“So ganz genau weiss ich das nicht, ich denke ich werde Firmen anrufen und dahingehend beraten dass sie unser Produkt kaufen aber auch wenn ich das nicht so genau weiß,  ich will unbedingt in den Vertrieb und mit Menschen zu tun haben“.

Was sollte ich denn da entscheiden? Von den Qualifikationen her hätte er keine Chance auf den Job. Aber den Mut zu haben, mit 22 Jahren hier rein zu marschieren, mit weniger als Grundkenntnissen über den Inhalt der zu vergebenden Stelle, mit wenig überzeugenden Unterlagen aber dem festen Willen, alles zu probieren um die Stelle zu bekommen, das ist beeindruckend.

Nachdem ich mir noch nicht so ganz sicher war, stellte ich ihm eine letzte Herausforderung und fragte ihn, ob er sich zutrauen würde, an einem Tag in der kommenden Woche, einfach mal zu testen, wie er am Telefon ankommt und wie ihm die Arbeit liegen würde. Er sagte ohne zu zögern zu.

Was mir seitdem immer wieder durch den Kopf geht ist die Tatsache, dass viele jetzt sagen werden „Da hat er aber Glück gehabt“. Ich sehe das ganz anders, er hatte den Mut etwas zu unternehmen und hat sich somit diese Chance redlich verdient und sie wahrlich nicht geschenkt bekommen.

Schaffen auch Sie sich Ihre Chancen und Sie werden sehen, dass viele positive Erlebnisse auf Sie warten.

Jahresrückblick – Was für ein Jahr!

Immer wenn ein Jahr zu Ende geht neigen wir alle zu einem Jahresrückblick. Dann hört man in seinem Umfeld die unterschiedlichsten Aussagen. Zu dem bald vergangenen Jahr 2012 höre ich sehr oft das Adjektiv „turbulent“. Wenn ich zurückblicke, dann trifft das auch auf mein Jahr voll zu. Angefangen hat es mit 3 Monaten Krankheit in denen ich nicht arbeitsfähig war, dann ein privater Umzug und ein Umzug mit der Firma. Das alles hat viel Kraft gekostet und war äußerst turbulent. Wenn man als Mitarbeiter oder Unternehmer, durch die Umstände, beinahe 5 Monate daran gehindert wird so zu arbeiten, wie man gerne arbeiten würde, dann neigen viele Menschen dazu, das Jahr gleich zu verteufeln. Das war ein echtes Sch…-Jahr hört man dann recht schnell. Deshalb möchte ich mit diesem Blogbeitrag gerne dazu anregen, jetzt am Jahresende einmal genauer hinzuschauen. Hierbei möchte ich Sie sehr ermutigen, vor allem auch die positiven Geschehnisse und Entwicklungen des Jahres aufzuschreiben.

In meinem Fall gehört auf die eine Seite der Tabelle sicherlich, dass ich so schnell keinen Umzug mehr möchte, egal ob privat oder mit meinem Unternehmen. Auf Krankheit die mich behindert kann ich auch sehr gut verzichten. Aber im Gesamten betrachtet war das ein hammermäßiges Jahr. Ich hatte unglaublich tolle Möglichkeiten mich mit Menschen auszutauschen die ich erst 2012 kennen gelernt habe. Ich durfte viele Vorträge vor tollem Publikum halten und mich danach über viel Feedback freuen. Ich habe beinahe zufällig eine tolle Mitarbeiterin gefunden. Sowohl in meinem neuen Haus wie auch in meinem neuen Büro fühle ich mich pudelwohl. Ich durfte ein Videoseminar produzieren, eine echte Premiere für mich. Auch habe ich alte Bekannte und Weggefährten wiedergesehen und neue, tolle Kollegen kennen gelernt. Und auch dieses Jahr durfte ich als „Jahr Nr. 24“ mit einer tollen Frau an meiner Seite erleben (übrigens die Gleiche wie vor 24 Jahren nur um Missverständnissen vorzubeugen). Wenn ich jetzt noch auf all die Dinge schaue, die wir in unserem Leben schon beinahe als Selbstverständlichkeit ansehen, dann ist auch in diesem turbulenten Jahr das Glück kaum auszuhalten.

Bevor Sie jetzt denken, dass Sie wahrlich keine Lust haben zu lesen, wie toll ich es in meinem Leben habe, dann schauen Sie einmal genauer hin. Wie sehen Sie ihr eigenes Leben? Worauf fokussieren Sie? Können Sie noch für normale Dinge dankbar sein? Erleben Sie auch Gespräche und Begegnungen als Bereicherung? Ich hätte in diesem Beitrag auch darüber schreiben können wie unbefriedigend es ist, 5 Monaten Verdienstausfall hinterherzulaufen und dass man so ja seine Ziele nie erreichen kann und das alles so schlimm ist. Das würde genauso den Tatsachen entsprechen wie das was ich tatsächlich über das Jahr geschrieben habe. Also, nehmen Sie sich die Zeit und lassen Sie das Jahr für sich Revue passieren. Vergessen Sie dabei aber nicht, auch die Selbstverständlichkeiten und die gesammelten positiven Erfahrungen und Erfolge aufzuschreiben. Ich bin sicher, auch wenn das Jahr für Sie vielleicht nicht ganz einfach, weil eventuell ebenfalls turbulent war, finden Sie sehr viele positive Aspekte. Und mal unter uns, wir dürfen ja froh sein wenn das Jahr vorbei ist aber es ist doch viel schöner, sich an ein gutes Jahr zu erinnern als an ein schlechtes oder?

Richtig guter Service

Wann kann man denn mit Fug und Recht sagen, das war richtig guter Service? Natürlich ist es am Schönsten, wenn uns ein Unternehmen bereits von Anfang an begeistert. Da ist in Deutschland aber noch viel Luft nach oben. In den letzten Tagen hatte ich allerdings gleich zwei Erlebnisse, die aus meiner Sicht nach oben aus den normalen Verhaltensweisen vieler Mitarbeiter in Unternehmen herausstechen.

Vor einigen Tagen war ich abends mit einem neuen Kunden beim essen. Mit viel Sorgfalt hat mein Kunde das Restaurant ausgewählt in dem wir uns getroffen haben. Als ich mitbekam, dass es sich um ein Steakrestaurant handelte war ich äußerst glücklich, genau mein Geschmack. Der Service war nett und zuvorkommend und es roch schon sehr lecker. Nachdem wir beide die ersten bissen des Steaks genommen hatten, fragte mein Kunde recht vorsichtig ob es mir schmeckt. Meine ehrliche Antwort war, dass das Fleisch geschmacklich sehr gut ist, dass man sich aber eher durchbeißen muss. Mit anderen Worten, es war zäh und sehnig. Leider war auch das Fleisch meines Gesprächspartners genauso, lecker aber zäh. Auf die Frage des Kellners, ob alles in Ordnung sei, antworteten wir wahrheitsgemäß. Darauf reagierte der freundliche Herr mit einem verdutzten „Oh“. Mehr kam erst einmal nicht.

Als der Herr zum abräumen des Geschirrs kam sagte er ohne das wir nochmals gefragt hätten:“Vielen Dank für ihr ehrliches Feedback, wir haben das Fleisch probiert und die aktuelle Lieferung entspricht nicht unserem Standard. Das tut uns sehr leid und selbstverständlich gehen ihre beiden Essen aufs Haus.“ Wow, was für ein Eindruck hat das wohl auf uns gemacht. Aber vor allem, wo werde ich wohl essen gehen, wenn ich das nächste Mal in der Stadt bin?

Das zweite Erlebnis war hier in meiner neuen Heimatstadt in einem Restaurant in dem wir häufiger mal zum Mittagessen sind. Meine Assistentin trug eine flauschige Felljacke und als der Kellner kam und fragte was wir wollen, rutschte mir heraus „Eine Schüssel Frolic für die Dame mit dem Fell“. Auch dem Kellner entkam ein Lachen bei dem verdutzten Gesicht meiner Mitarbeiterin. Nachdem wir fertig gegessen hatten, räumte der Kellner ab und stellte meiner Mitarbeiterin ein Tellerchen mit 3 hausgemachten Pralinen hin mit den Worten “Bei so einem Chef braucht man was Süßes, das ist nur für Dich“. Klar haben sich die beiden dann über mein Gesicht amüsiert aber das war so charmant, dass auch hier völlig klar ist, wo wir auch in Zukunft gerne Mittagessen werden.

Genau diese Kleinigkeiten sind es, die richtig guten Service ausmachen und in beiden Fällen haben die Mitarbeiter super reagiert. Das zeigt, dass das wichtigste Gut eines Unternehmens die Mitarbeiter sind – nicht nur in der Gastronomie!

Sales-Tipp #5: Falsche Rücksicht oder die Angst vor dem Abschluss

Gerade bei der Angst vor dem Abschluss ist es wirklich spannend, was  manche Verkäufer so denken. Also zumindest ist es interessant, was sie mir erzählen. Damit meine ich allerdings keine Erfolgsgeschichten, die höre ich immer gerne, sondern ich meine damit die Ausreden, warum man keinen Abschluss gemacht hat. Da kristallisiert sich vor allem ein Phänomen heraus das immer mit dem Satz anfängt: “Ja aber ich kann doch nicht einfach…“. Ich kann doch nicht einfach fragen ob der Kunde das jetzt so kaufen möchte. Ich kann doch nicht einfach sofort auf den Kunden zugehen, Ich kann doch nicht einfach voraussetzen dass der Kunden schon alles gesehen hat und und und.

Das klingt alles ganz lieb nach Rücksichtnahme, ist aber nichts anderes als versteckte Angst. Angst vor Zurückweisung, Angst vor dem Abschluss, Angst davor ein „Nein“ zu kassieren oder Angst davor dem heiligen Kunden irgendwie zu nahe zu treten.

Um Missverständnissen vorzubeugen, ich bin ein ganz großer Fan von Rücksicht unter den Menschen aber ich bin kein Freund von Angst, die sich unter dem Mäntelchen der Rücksicht versteckt.

Fragen Sie sich als Verkäufer also einfach, was denn schlimmstenfalls passiert. Sie Fragen den Kunden nach dem Abschluss (besser Sie beschließen den Abschluss, dazu gibt es ein youtube Video von mir http://youtu.be/Izhp1vGsjpw )und der Kunde sagt „NEIN“. Was ist denn jetzt Schlimmes vorgefallen? Richtig, gar nichts! Der Kunde hat uns nur eine weitere Herausforderung auf dem Weg zum Umsatz gegeben. Also los, meistern sie diese, springen Sie über die Hürde und zwar locker mit einem Lächeln. Das ist sehr oft der Unterschied zwischen einem Amateurverkäufer und einem Profi. Nehmen sie das „NEIN“ als Ansporn, als Aufgabe, mit dem Kunden weiterzuarbeiten um dann doch noch ein überzeugtes „JA“ vom Kunden zu bekommen. Ach und falls es Ihnen schwer fällt, über diese Hürde zu kommen, machen Sie es wie die richtigen Hürdenläufer… TRAINIEREN SIE ES!!!

Bis zum nächsten Blogeintrag,

Ihr

Martin Sänger

Augenöffner Tipp: Bauchgefühl vs. Jetzt komm ich in die Puschen

Ja, mein Credo und auch mein Vortrag lauten: Jetzt komm ich in die Puschen. Allerdings soll das nicht dazu führen, dass man nicht auf sein Bauchgefühl hört. Ich habe das selbst gerade wieder erfahren.
Vor knapp 2 Monaten fragte mich ein lieber Kollege, ob ich mit ihm zu einem Kongress ins Ausland fliegen will. Ich schaute parallel auf die Website des Kongresses und erkannte, dass dort viele tolle Redner mit spannenden Themen sein werden. Auch die Tatsache einmal wieder etwas für meine eigene Horizonterweiterung zu tun reizte mich sehr. Normalerweise lasse ich mich bei solchen Ideen nicht lange bitten. Oft buche ich bereits während das Telefonat noch andauert ein Flugticket oder das Hotel. In diesem Fall allerdings ließ mich etwas zögern. Ich schaute nach dem Hotel und auch nach Flügen aber aus irgendeinem Grund klickte ich nicht auf „buchen“. So wirklich erklären konnte ich mir das nicht. Nahezu täglich grübelte ich, ob ich nicht doch noch mitfliegen soll. Dann las ich auch noch von anderen Kollegen die dort hinfliegen und das waren ausgerechnet diejenigen, die ich entweder nach langer Zeit einmal wiedersehen wollte oder überhaupt erst einmal kennen lernen wollte. Es wurde nicht einfacher dadurch.
Heute wäre der Tag des Abfluges gewesen und ich erkenne jetzt ganz genau, warum es besser ist, daheim zu bleiben. Die Umzugsvorbereitungen sind nicht da, wo sie sein sollten, wir hinken hinterher. Gleichzeitig ist meine Frau noch krank geworden so dass hier auch meine Unterstützung notwendig ist. Alles in allem bin ich gerade froh, jetzt nicht 6 Tage im Ausland sein zu müssen denn es hätte mich hier zu Hause in große zeitliche Bedrängnis gebracht.
Natürlich kann man jetzt sagen, dass ich das schon irgendwie hinbekommen hätte, ganz sicher sogar aber in diesem Fall war mein Bauchgefühl die innere Stimme die erheblichen Stress vermieden hat.
Also bei aller Aktivität und bei allem Antrieb ist es trotz allem wichtig auf seine Gefühle zu hören, wenn sie etwas zögern lässt, finden sie heraus was es ist und wägen sie gründlich ab.
In meinem Fall weiß ich, dass dieser Kongress jährlich stattfindet und plane ihn für kommendes Jahr fest ein.

Vortrag Motivation: Jetzt komm ich in die Puschen, heute: Erfolg färbt ab!

Ja, wirklich, Erfolg färbt ab. Was ist damit genau gemeint? Kennen Sie die Situation, Sie sitzen in einer netten Runde Ihrer Freunde oder Bekannten und einer schneidet ein negatives Thema an? Jetzt wird es spannend, wie reagiert die Runde darauf? Stimmen alle in das große Klagelied mit ein? Oder wird der Negativdenker schnell wieder mit positiven Dingen umgestimmt? Achten Sie einmal darauf. Es mag jetzt vielleicht hart klingen aber ich habe alle Negativdenker aus meinem Freundeskreis verbannt. Damit meine ich natürlich nicht, dass man auch einmal diskutieren kann und anderer Meinung sein, aber diese ewig-Nörgler, die will ich nicht um mich haben.

Schauen sie gezielt, dass Sie sich mit erfolgreichen Menschen umgeben. Sie werden schnell erkennen, dass das meist auch sehr positive Menschen sind. Wenn sie viel Zeit mit dem „Homo eficacis“ (eigene Wortschöpfung bitte nicht nachschauen J), dem Erfolgsmenschen verbringen, lernen sie deren Einstellung kennen. Sie erkennen, wie diese Menschen an Aufgaben herangehen, mit welchen Augen sie Dinge sehen, die andere schon längst als negativ gewertet hätten. Sie werden nach und nach die Einstellung dieser erfolgreichen Menschen übernehmen, versprochen.

Ganz wichtig ist allerdings, dass Sie sich nicht selbst sabotieren. Wenn Sie von sich selbst Sätze hören wie „Der hat leicht reden…“ oder „Wenn ich seine Position hätte dann könnte ich auch…“ wenn Sie solche oder ähnliche Sätze von sich selbst hören, treten Sie sofort auf die Bremse denn hier läuft ihr persönliches Sabotageprogramm. Solange dieses Programm in Ihnen läuft, kann auch nichts abfärben.

Also, umgeben Sie sich mit erfolgreichen Menschen, achten Sie darauf, wie diese Menschen Situationen bewerten und mit welcher Einstellung sie an Herausforderungen rangehen. Schauen Sie auch, wie diese Menschen mit vermeintlichen Niederlagen oder Rückschlägen umgehen. Wenn Sie dann noch ihr persönliches Sabotageprogramm ausschalten, dann färbt Erfolg ab!

Auf diese Weise können Sie sich selbst dann mit der Motivation: „Jetzt komm ich in die Puschen“ leicht und locker auf ihren Weg zum Erfolg machen.

Mehr dazu in meinem Vortrag Motivation: “Jetzt komm ich in die Puschen”

Social-Media Tipp – Sichtbar als Mensch

Nach meinem letzten Vortrag auf dem deutschen Immobilien Tag wurde ich in der Pause oft angesprochen und gefragt, was denn auf der Firmenseite in den sozialen Medien unbedingt drauf sein soll und was auf keinen Fall. In den kommenden Tagen versuche ich einige Beiträge zu diesem Thema hier zu verfassen. Hier also der Social-Media Tipp Nr. 1:

Deutscher Immobilien Tag

Heute fange ich mit einem wichtigen Thema an. Auch auf einer Firmenseite muss man erkennen, dass Menschen hinter diesem Unternehmen stecken. Vielleicht sagen sie jetzt, dass das doch jeder weiß. Trotzdem ist es wichtig, immer wieder auch einmal etwas über und von den Menschen in dem Unternehmen zu hören. Wenn Sie ein Einzelunternehmen sind ist das natürlich ebenso sinnvoll. Das kann zum Beispiel so aussehen, dass Sie als Immobilienmakler auch einmal mit auf einem Foto von dem neuen Objekt sind. Oder dass sie sich trauen, auch einmal etwas Persönliches zu veröffentlichen, es müssen ja nicht die Bilder der letzten Geburtstagsfeier von 3 Uhr morgens sein.

Machen Sie sich als Mensch sichtbar, eine Firma verkauft nicht, egal welches Produkt oder hat „ihre Firma“ schon einmal alleine eine Immobilie verkauft? Eher nicht. Aber die Menschen die dort arbeiten, die verkaufen, die sprechen mit Interessenten und Kunden.

Auch wenn die sozialen Medien im Netz stattfinden, Geschäfte werden in vielen Bereichen immer noch persönlich gemacht und für Immobilien gilt das ganz besonders.

 

SALES-TIPP #1: Vermeiden Sie Behauptungen oder Unterstellungen im Verkauf

Ein Beispiel aus dem Verkauf im Möbelhandel. Wenn Sie als Verkäufer auf einen Kunden zugehen, der bereits in einer Polstergarnitur sitzt, behaupten sie nicht “Das sieht aber bequem aus”. Selbst wenn es so aussieht, wir wissen es nicht! Fragen Sie lieber nach “Wie sitzen sie auf der Garnitur?” Das ist neutral und zeigt Interesse.

 

Im B2B Bereich vermeiden Sie bitte aussagen wie “Bei Firmen wie der ihren ist es ja immer so…” Jedes Unternehmen ist im Normalfall darum bemüht, bei nicht ganz so guten Dingen, eben genau anders zu sein als alle anderen. Auch hier hilft eine neutrale Nachfrage “Wie wird das Thema bei Ihnen behandelt?”

 

Wenn Sie das berücksichtigen vermeiden sie unnötige Konflikte und Abehnung. Somit gewinnen Sie Sympathie und vielleicht dann auch etwas einfacher den Kunden. Viel Erfolg!

Ihr Redner – Ihr Event – Ihr Erfolg

Martin Sänger steht für spannende, inspirierende und augenöffnende Vorträge. Er begeistert sein Publikum mit seiner sympathisch dreisten Art, Dinge auf den Punkt zu bringen. Wenn Sie einen Redner suchen, der bei unterschiedlichsten Gelegenheiten immer den richtigen Ton trifft, dann lesen Sie weiter. Egal ob Kick-Off- oder Incentive-Veranstaltung, Messe, Kundentag, Galaabend, Ihr Jahrestreffen oder Ihre Jubiläumsfeier, Martin Sänger wird Ihre Gäste begeistern.

„ich kann es kaum erwarten loszulegen“ – das werden Sie häufig im Anschluss an einen Vortrag von Martin Sänger hören. Wenn Sie ihr Publikum bei Ihrem nächsten Event also mit spannenden Business-Inhalten an den Rand der Ekstase treiben – ähm nein, ich gebe zu, das war nun wirklich übertrieben. Wenn Sie aber einen fesselnden, spannenden und mitreißenden Redner suchen, dann kommen Sie einfach in die Puschen und klicken Sie auf „Kontakt“.

Jetzt komm ich in die Puschen!