Jahresrückblick – Was für ein Jahr!

Immer wenn ein Jahr zu Ende geht neigen wir alle zu einem Jahresrückblick. Dann hört man in seinem Umfeld die unterschiedlichsten Aussagen. Zu dem bald vergangenen Jahr 2012 höre ich sehr oft das Adjektiv „turbulent“. Wenn ich zurückblicke, dann trifft das auch auf mein Jahr voll zu. Angefangen hat es mit 3 Monaten Krankheit in denen ich nicht arbeitsfähig war, dann ein privater Umzug und ein Umzug mit der Firma. Das alles hat viel Kraft gekostet und war äußerst turbulent. Wenn man als Mitarbeiter oder Unternehmer, durch die Umstände, beinahe 5 Monate daran gehindert wird so zu arbeiten, wie man gerne arbeiten würde, dann neigen viele Menschen dazu, das Jahr gleich zu verteufeln. Das war ein echtes Sch…-Jahr hört man dann recht schnell. Deshalb möchte ich mit diesem Blogbeitrag gerne dazu anregen, jetzt am Jahresende einmal genauer hinzuschauen. Hierbei möchte ich Sie sehr ermutigen, vor allem auch die positiven Geschehnisse und Entwicklungen des Jahres aufzuschreiben.

In meinem Fall gehört auf die eine Seite der Tabelle sicherlich, dass ich so schnell keinen Umzug mehr möchte, egal ob privat oder mit meinem Unternehmen. Auf Krankheit die mich behindert kann ich auch sehr gut verzichten. Aber im Gesamten betrachtet war das ein hammermäßiges Jahr. Ich hatte unglaublich tolle Möglichkeiten mich mit Menschen auszutauschen die ich erst 2012 kennen gelernt habe. Ich durfte viele Vorträge vor tollem Publikum halten und mich danach über viel Feedback freuen. Ich habe beinahe zufällig eine tolle Mitarbeiterin gefunden. Sowohl in meinem neuen Haus wie auch in meinem neuen Büro fühle ich mich pudelwohl. Ich durfte ein Videoseminar produzieren, eine echte Premiere für mich. Auch habe ich alte Bekannte und Weggefährten wiedergesehen und neue, tolle Kollegen kennen gelernt. Und auch dieses Jahr durfte ich als „Jahr Nr. 24“ mit einer tollen Frau an meiner Seite erleben (übrigens die Gleiche wie vor 24 Jahren nur um Missverständnissen vorzubeugen). Wenn ich jetzt noch auf all die Dinge schaue, die wir in unserem Leben schon beinahe als Selbstverständlichkeit ansehen, dann ist auch in diesem turbulenten Jahr das Glück kaum auszuhalten.

Bevor Sie jetzt denken, dass Sie wahrlich keine Lust haben zu lesen, wie toll ich es in meinem Leben habe, dann schauen Sie einmal genauer hin. Wie sehen Sie ihr eigenes Leben? Worauf fokussieren Sie? Können Sie noch für normale Dinge dankbar sein? Erleben Sie auch Gespräche und Begegnungen als Bereicherung? Ich hätte in diesem Beitrag auch darüber schreiben können wie unbefriedigend es ist, 5 Monaten Verdienstausfall hinterherzulaufen und dass man so ja seine Ziele nie erreichen kann und das alles so schlimm ist. Das würde genauso den Tatsachen entsprechen wie das was ich tatsächlich über das Jahr geschrieben habe. Also, nehmen Sie sich die Zeit und lassen Sie das Jahr für sich Revue passieren. Vergessen Sie dabei aber nicht, auch die Selbstverständlichkeiten und die gesammelten positiven Erfahrungen und Erfolge aufzuschreiben. Ich bin sicher, auch wenn das Jahr für Sie vielleicht nicht ganz einfach, weil eventuell ebenfalls turbulent war, finden Sie sehr viele positive Aspekte. Und mal unter uns, wir dürfen ja froh sein wenn das Jahr vorbei ist aber es ist doch viel schöner, sich an ein gutes Jahr zu erinnern als an ein schlechtes oder?

Sales-Tipp #5: Falsche Rücksicht oder die Angst vor dem Abschluss

Gerade bei der Angst vor dem Abschluss ist es wirklich spannend, was  manche Verkäufer so denken. Also zumindest ist es interessant, was sie mir erzählen. Damit meine ich allerdings keine Erfolgsgeschichten, die höre ich immer gerne, sondern ich meine damit die Ausreden, warum man keinen Abschluss gemacht hat. Da kristallisiert sich vor allem ein Phänomen heraus das immer mit dem Satz anfängt: “Ja aber ich kann doch nicht einfach…“. Ich kann doch nicht einfach fragen ob der Kunde das jetzt so kaufen möchte. Ich kann doch nicht einfach sofort auf den Kunden zugehen, Ich kann doch nicht einfach voraussetzen dass der Kunden schon alles gesehen hat und und und.

Das klingt alles ganz lieb nach Rücksichtnahme, ist aber nichts anderes als versteckte Angst. Angst vor Zurückweisung, Angst vor dem Abschluss, Angst davor ein „Nein“ zu kassieren oder Angst davor dem heiligen Kunden irgendwie zu nahe zu treten.

Um Missverständnissen vorzubeugen, ich bin ein ganz großer Fan von Rücksicht unter den Menschen aber ich bin kein Freund von Angst, die sich unter dem Mäntelchen der Rücksicht versteckt.

Fragen Sie sich als Verkäufer also einfach, was denn schlimmstenfalls passiert. Sie Fragen den Kunden nach dem Abschluss (besser Sie beschließen den Abschluss, dazu gibt es ein youtube Video von mir http://youtu.be/Izhp1vGsjpw )und der Kunde sagt „NEIN“. Was ist denn jetzt Schlimmes vorgefallen? Richtig, gar nichts! Der Kunde hat uns nur eine weitere Herausforderung auf dem Weg zum Umsatz gegeben. Also los, meistern sie diese, springen Sie über die Hürde und zwar locker mit einem Lächeln. Das ist sehr oft der Unterschied zwischen einem Amateurverkäufer und einem Profi. Nehmen sie das „NEIN“ als Ansporn, als Aufgabe, mit dem Kunden weiterzuarbeiten um dann doch noch ein überzeugtes „JA“ vom Kunden zu bekommen. Ach und falls es Ihnen schwer fällt, über diese Hürde zu kommen, machen Sie es wie die richtigen Hürdenläufer… TRAINIEREN SIE ES!!!

Bis zum nächsten Blogeintrag,

Ihr

Martin Sänger

Augenöffner Tipp: Bauchgefühl vs. Jetzt komm ich in die Puschen

Ja, mein Credo und auch mein Vortrag lauten: Jetzt komm ich in die Puschen. Allerdings soll das nicht dazu führen, dass man nicht auf sein Bauchgefühl hört. Ich habe das selbst gerade wieder erfahren.
Vor knapp 2 Monaten fragte mich ein lieber Kollege, ob ich mit ihm zu einem Kongress ins Ausland fliegen will. Ich schaute parallel auf die Website des Kongresses und erkannte, dass dort viele tolle Redner mit spannenden Themen sein werden. Auch die Tatsache einmal wieder etwas für meine eigene Horizonterweiterung zu tun reizte mich sehr. Normalerweise lasse ich mich bei solchen Ideen nicht lange bitten. Oft buche ich bereits während das Telefonat noch andauert ein Flugticket oder das Hotel. In diesem Fall allerdings ließ mich etwas zögern. Ich schaute nach dem Hotel und auch nach Flügen aber aus irgendeinem Grund klickte ich nicht auf „buchen“. So wirklich erklären konnte ich mir das nicht. Nahezu täglich grübelte ich, ob ich nicht doch noch mitfliegen soll. Dann las ich auch noch von anderen Kollegen die dort hinfliegen und das waren ausgerechnet diejenigen, die ich entweder nach langer Zeit einmal wiedersehen wollte oder überhaupt erst einmal kennen lernen wollte. Es wurde nicht einfacher dadurch.
Heute wäre der Tag des Abfluges gewesen und ich erkenne jetzt ganz genau, warum es besser ist, daheim zu bleiben. Die Umzugsvorbereitungen sind nicht da, wo sie sein sollten, wir hinken hinterher. Gleichzeitig ist meine Frau noch krank geworden so dass hier auch meine Unterstützung notwendig ist. Alles in allem bin ich gerade froh, jetzt nicht 6 Tage im Ausland sein zu müssen denn es hätte mich hier zu Hause in große zeitliche Bedrängnis gebracht.
Natürlich kann man jetzt sagen, dass ich das schon irgendwie hinbekommen hätte, ganz sicher sogar aber in diesem Fall war mein Bauchgefühl die innere Stimme die erheblichen Stress vermieden hat.
Also bei aller Aktivität und bei allem Antrieb ist es trotz allem wichtig auf seine Gefühle zu hören, wenn sie etwas zögern lässt, finden sie heraus was es ist und wägen sie gründlich ab.
In meinem Fall weiß ich, dass dieser Kongress jährlich stattfindet und plane ihn für kommendes Jahr fest ein.

Augenöffner Erkenntnis: Die Luxus Falle-Perspektivwechsel

Schön hat er es sich zu Hause eingerichtet! Das Wohnzimmer im stylischen Look einer modernen Lounge, das Badezimmer mit begehbarer Dusche und ein kleiner Whirlpool in der Ecke.
Er, das ist ein Bekannter von mir, der in den letzten knapp 20 Jahren eine kleine, erfolgreiche Firma aufgebaut hat. Da ist es natürlich absolut verdient, wenn er es sich in seinem Leben gut gehen lässt. Als wir kürzlich telefonierten, meinte er allerdings, das er früher irgendwie glücklicher war, sich mehr gefreut hat. Seit einiger Zeit kann er sich kaum noch für etwas begeistern.
Mich hat das im ersten Augenblick verwundert. Nicht nur das kaum noch Motivation in seiner Stimme war, nein es war schlimmer, da schwang Langeweile ja sogar Frust in seinen Worten mit. Da stimmt etwas nicht, einen solchen Eindruck zu haben nach einem Telefonat mit einem Menschen der alles erreicht zu haben scheint. Das tolle Haus, der Sportwagen in der Garage und eine liebevolle Frau die auch mit über 40 noch Modeljobs hat.
Aber genau hier liegt die Wurzel allen Frustes, nein nicht in der hübschen liebevollen Frau, sondern in allem was er erreicht und sich geschaffen hat. Es ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Alles steht ihm immer zur Verfügung und ist nahe an der Perfektion. Was jetzt logischerweise Eintritt ist der Gewöhnungseffekt. Es ist nichts besonderes in den Whirlpool steigen zu können und zu entspannen. Auf Wunsch geht das ja täglich. Auch der Glanz in den Augen und das Lächeln um die Mundwinkel das in den ersten Monaten immer da war wenn er seinen Sportwagen aus der Garage fuhr ist der Gewohnheit gewichen. Selbst die Urlaube, die Hotels, irgendwie waren die früher luxuriöser. Um heute sein zu Hause zu toppen muss sich das Hotel schon richtig was einfallen lassen. Ja, keine Frage mein Bekannter hängt in der Luxus-Falle.

So kann das ja nicht weitergehen also raus aus dieser Ecke und handeln. Aber wie kommt man da raus? Haus verkaufen, Sportwagen verschenken und Scheidung einreichen? Stopp, Nein das geht auch besser. Drehen sie den Spieß bezüglich der Urlaube zuerst einmal um. Das heißt, der Urlaub ist jetzt genau das Gegenteil von luxuriös. Wenn sie trotzdem viel Geld ausgeben wollen, chartern sie ein Boot auf dem sie auch schlafen, das ist Camping auf dem Wasser mit Gemeinschaftsdusche im Hafen. Falls ihre erste Reaktion jetzt “Iiiih bloß nicht” ist, dann sind wir ganz nah am Ziel. Manchmal muss man ganz bewusst einen oder zwei, ja manchmal auch drei Schritte zurückgehen um erkennen zu können wie schön das ist was man die ganze Zeit um sich hat. Machen sie den Perspektivwechsel, öffnen sie die Augen einmal von einem anderen Standpunkt aus. So schaffen sie es, sich auch wieder an Kleinigkeiten zu erfreuen und nicht alles immer als Selbstverständlich anzusehen. Man muss im Leben nicht auf Luxus verzichten aber man muss dafür Sorgen, dass man ihn dauerhaft genießen kann und dankbar dafür sein.

Vortrag Motivation: Jetzt komm ich in die Puschen, heute: Erfolg färbt ab!

Ja, wirklich, Erfolg färbt ab. Was ist damit genau gemeint? Kennen Sie die Situation, Sie sitzen in einer netten Runde Ihrer Freunde oder Bekannten und einer schneidet ein negatives Thema an? Jetzt wird es spannend, wie reagiert die Runde darauf? Stimmen alle in das große Klagelied mit ein? Oder wird der Negativdenker schnell wieder mit positiven Dingen umgestimmt? Achten Sie einmal darauf. Es mag jetzt vielleicht hart klingen aber ich habe alle Negativdenker aus meinem Freundeskreis verbannt. Damit meine ich natürlich nicht, dass man auch einmal diskutieren kann und anderer Meinung sein, aber diese ewig-Nörgler, die will ich nicht um mich haben.

Schauen sie gezielt, dass Sie sich mit erfolgreichen Menschen umgeben. Sie werden schnell erkennen, dass das meist auch sehr positive Menschen sind. Wenn sie viel Zeit mit dem „Homo eficacis“ (eigene Wortschöpfung bitte nicht nachschauen J), dem Erfolgsmenschen verbringen, lernen sie deren Einstellung kennen. Sie erkennen, wie diese Menschen an Aufgaben herangehen, mit welchen Augen sie Dinge sehen, die andere schon längst als negativ gewertet hätten. Sie werden nach und nach die Einstellung dieser erfolgreichen Menschen übernehmen, versprochen.

Ganz wichtig ist allerdings, dass Sie sich nicht selbst sabotieren. Wenn Sie von sich selbst Sätze hören wie „Der hat leicht reden…“ oder „Wenn ich seine Position hätte dann könnte ich auch…“ wenn Sie solche oder ähnliche Sätze von sich selbst hören, treten Sie sofort auf die Bremse denn hier läuft ihr persönliches Sabotageprogramm. Solange dieses Programm in Ihnen läuft, kann auch nichts abfärben.

Also, umgeben Sie sich mit erfolgreichen Menschen, achten Sie darauf, wie diese Menschen Situationen bewerten und mit welcher Einstellung sie an Herausforderungen rangehen. Schauen Sie auch, wie diese Menschen mit vermeintlichen Niederlagen oder Rückschlägen umgehen. Wenn Sie dann noch ihr persönliches Sabotageprogramm ausschalten, dann färbt Erfolg ab!

Auf diese Weise können Sie sich selbst dann mit der Motivation: „Jetzt komm ich in die Puschen“ leicht und locker auf ihren Weg zum Erfolg machen.

Mehr dazu in meinem Vortrag Motivation: “Jetzt komm ich in die Puschen”

Anleitung zur Demotivation

Ein (nicht ernst gemeinter) Leitfaden für Führungskräfte.

Es ist erschreckend, immer wieder trifft man auf Menschen in Führungspositionen, die sich mit engagierten und motivierten Mitarbeitern rumschlagen müssen. Das Schlimmste dabei ist, dass diese Teammitglieder häufig auch selbständig denken und, der Super-Gau, auch eigenverantwortlich handeln. Damit Ihnen als Vorgesetztem so etwas erspart bleibt, hier einige Tipps zur Vermeidung von zu hoher Motivation.

Dieser Vortrag ist satirisch aufgebaut und führt somit zu viel Gelächter und auch Kopfschütteln. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Kernbotschaft bei den Führungskräften und Managern ankommt. Nahezu jeder erkennt, dass das eine oder andere Beispiel ihm selbst auch schon passiert ist. Definitiv ein Vortrag für mutige Unternehmen, die ein sarkastisches Augenzwinkern vertragen.

Motivationsvortrag: Jetzt komm ich in die Puschen!

Wie wir endlich das TUN, was wir schon wissen.

Aus vielen Vorträgen, Trainings oder Meetings gehen die Menschen raus und sagen hinterher Sätze wie „Im Prinzip weiß ich das ja schon alles“ oder „So wirklich was Neues war da jetzt nicht dabei“. Spannend zu beobachten ist allerdings, dass im Alltag dieses Wissen augenscheinlich nicht oder nur rudimentär angewandt wird.

Entscheidungen zu treffen und Dinge umzusetzen, das scheint häufig eine nur schwer zu überwindende Hürde zu sein. Was muss ich also tun um etwas zu verändern? Welche Denkmuster und Strategien helfen mir dabei endlich das zu tun, was ich schon weiß?

Humorvoll, unterhaltsam, verständlich und locker werden in diesem Vortrag Tipps gegeben, damit jeder „in die Puschen kommt“. Sätze wie: „Ich kann es kaum erwarten loszulegen“ werden Sie häufig im Anschluss speziell an diesen Motivationsvortrag von Martin Sänger hören.