Augenöffner Tipp: Bauchgefühl vs. Jetzt komm ich in die Puschen

Ja, mein Credo und auch mein Vortrag lauten: Jetzt komm ich in die Puschen. Allerdings soll das nicht dazu führen, dass man nicht auf sein Bauchgefühl hört. Ich habe das selbst gerade wieder erfahren.
Vor knapp 2 Monaten fragte mich ein lieber Kollege, ob ich mit ihm zu einem Kongress ins Ausland fliegen will. Ich schaute parallel auf die Website des Kongresses und erkannte, dass dort viele tolle Redner mit spannenden Themen sein werden. Auch die Tatsache einmal wieder etwas für meine eigene Horizonterweiterung zu tun reizte mich sehr. Normalerweise lasse ich mich bei solchen Ideen nicht lange bitten. Oft buche ich bereits während das Telefonat noch andauert ein Flugticket oder das Hotel. In diesem Fall allerdings ließ mich etwas zögern. Ich schaute nach dem Hotel und auch nach Flügen aber aus irgendeinem Grund klickte ich nicht auf „buchen“. So wirklich erklären konnte ich mir das nicht. Nahezu täglich grübelte ich, ob ich nicht doch noch mitfliegen soll. Dann las ich auch noch von anderen Kollegen die dort hinfliegen und das waren ausgerechnet diejenigen, die ich entweder nach langer Zeit einmal wiedersehen wollte oder überhaupt erst einmal kennen lernen wollte. Es wurde nicht einfacher dadurch.
Heute wäre der Tag des Abfluges gewesen und ich erkenne jetzt ganz genau, warum es besser ist, daheim zu bleiben. Die Umzugsvorbereitungen sind nicht da, wo sie sein sollten, wir hinken hinterher. Gleichzeitig ist meine Frau noch krank geworden so dass hier auch meine Unterstützung notwendig ist. Alles in allem bin ich gerade froh, jetzt nicht 6 Tage im Ausland sein zu müssen denn es hätte mich hier zu Hause in große zeitliche Bedrängnis gebracht.
Natürlich kann man jetzt sagen, dass ich das schon irgendwie hinbekommen hätte, ganz sicher sogar aber in diesem Fall war mein Bauchgefühl die innere Stimme die erheblichen Stress vermieden hat.
Also bei aller Aktivität und bei allem Antrieb ist es trotz allem wichtig auf seine Gefühle zu hören, wenn sie etwas zögern lässt, finden sie heraus was es ist und wägen sie gründlich ab.
In meinem Fall weiß ich, dass dieser Kongress jährlich stattfindet und plane ihn für kommendes Jahr fest ein.

Augenöffner Erkenntnis: Die Luxus Falle-Perspektivwechsel

Schön hat er es sich zu Hause eingerichtet! Das Wohnzimmer im stylischen Look einer modernen Lounge, das Badezimmer mit begehbarer Dusche und ein kleiner Whirlpool in der Ecke.
Er, das ist ein Bekannter von mir, der in den letzten knapp 20 Jahren eine kleine, erfolgreiche Firma aufgebaut hat. Da ist es natürlich absolut verdient, wenn er es sich in seinem Leben gut gehen lässt. Als wir kürzlich telefonierten, meinte er allerdings, das er früher irgendwie glücklicher war, sich mehr gefreut hat. Seit einiger Zeit kann er sich kaum noch für etwas begeistern.
Mich hat das im ersten Augenblick verwundert. Nicht nur das kaum noch Motivation in seiner Stimme war, nein es war schlimmer, da schwang Langeweile ja sogar Frust in seinen Worten mit. Da stimmt etwas nicht, einen solchen Eindruck zu haben nach einem Telefonat mit einem Menschen der alles erreicht zu haben scheint. Das tolle Haus, der Sportwagen in der Garage und eine liebevolle Frau die auch mit über 40 noch Modeljobs hat.
Aber genau hier liegt die Wurzel allen Frustes, nein nicht in der hübschen liebevollen Frau, sondern in allem was er erreicht und sich geschaffen hat. Es ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Alles steht ihm immer zur Verfügung und ist nahe an der Perfektion. Was jetzt logischerweise Eintritt ist der Gewöhnungseffekt. Es ist nichts besonderes in den Whirlpool steigen zu können und zu entspannen. Auf Wunsch geht das ja täglich. Auch der Glanz in den Augen und das Lächeln um die Mundwinkel das in den ersten Monaten immer da war wenn er seinen Sportwagen aus der Garage fuhr ist der Gewohnheit gewichen. Selbst die Urlaube, die Hotels, irgendwie waren die früher luxuriöser. Um heute sein zu Hause zu toppen muss sich das Hotel schon richtig was einfallen lassen. Ja, keine Frage mein Bekannter hängt in der Luxus-Falle.

So kann das ja nicht weitergehen also raus aus dieser Ecke und handeln. Aber wie kommt man da raus? Haus verkaufen, Sportwagen verschenken und Scheidung einreichen? Stopp, Nein das geht auch besser. Drehen sie den Spieß bezüglich der Urlaube zuerst einmal um. Das heißt, der Urlaub ist jetzt genau das Gegenteil von luxuriös. Wenn sie trotzdem viel Geld ausgeben wollen, chartern sie ein Boot auf dem sie auch schlafen, das ist Camping auf dem Wasser mit Gemeinschaftsdusche im Hafen. Falls ihre erste Reaktion jetzt “Iiiih bloß nicht” ist, dann sind wir ganz nah am Ziel. Manchmal muss man ganz bewusst einen oder zwei, ja manchmal auch drei Schritte zurückgehen um erkennen zu können wie schön das ist was man die ganze Zeit um sich hat. Machen sie den Perspektivwechsel, öffnen sie die Augen einmal von einem anderen Standpunkt aus. So schaffen sie es, sich auch wieder an Kleinigkeiten zu erfreuen und nicht alles immer als Selbstverständlich anzusehen. Man muss im Leben nicht auf Luxus verzichten aber man muss dafür Sorgen, dass man ihn dauerhaft genießen kann und dankbar dafür sein.

Motivationsvortrag: Jetzt komm ich in die Puschen!

Wie wir endlich das TUN, was wir schon wissen.

Aus vielen Vorträgen, Trainings oder Meetings gehen die Menschen raus und sagen hinterher Sätze wie „Im Prinzip weiß ich das ja schon alles“ oder „So wirklich was Neues war da jetzt nicht dabei“. Spannend zu beobachten ist allerdings, dass im Alltag dieses Wissen augenscheinlich nicht oder nur rudimentär angewandt wird.

Entscheidungen zu treffen und Dinge umzusetzen, das scheint häufig eine nur schwer zu überwindende Hürde zu sein. Was muss ich also tun um etwas zu verändern? Welche Denkmuster und Strategien helfen mir dabei endlich das zu tun, was ich schon weiß?

Humorvoll, unterhaltsam, verständlich und locker werden in diesem Vortrag Tipps gegeben, damit jeder „in die Puschen kommt“. Sätze wie: „Ich kann es kaum erwarten loszulegen“ werden Sie häufig im Anschluss speziell an diesen Motivationsvortrag von Martin Sänger hören.