Die Renaissance des Einzelhandels

Die Renaissance des Einzelhandels, was bedeutet das genau? Web 2.0, social-media, Webshops, Portale, Plattformen,  seit vielen Monaten sind das die Themen über die berichtet wird. Man bekommt beinahe den Eindruck, dass die ganze Welt nur noch digital und im Internet existiert. Bei genauerer Betrachtung muss man auch wirklich sagen, dass es einfach unendlich bequem ist, wenn man seine Bücher, Musik oder auch Möbel und beinahe alles andere, einfach im Netz bestellen kann und das auch noch zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Die Goldgrube der kommenden Jahre liegt aber im Einzelhandel. Allerdings nur dann, wenn der klassische Handel bereit ist, von den Mechanismen der Online-Welt zu lernen. Das zumindest behauptet Martin Sänger, einer der erfolgreichsten  Vertriebstrainer und Vortragsredner, mit voller Überzeugung, und sagt:  „Die Einkaufserlebnisse, die man als Kunde heutzutage überwiegend hat, tragen nicht gerade dazu bei, weiterhin im Handel zu kaufen“. Dabei hat der Einzelhandel einen Vorteil, der vom Internet niemals aufgeholt werden kann. Der Kunde hat es mit Menschen zu tun. Das mag zuerst banal klingen, ist aber die absolut schärfste Waffe der Handelsunternehmen im Kampf gegen das Internet.

Nach wie vor ist einkaufen eine überwiegend emotionale Angelegenheit. Nur leider wird genau das häufig übersehen. „Viele Unternehmen sparen sich im Bereich Personal zu Tode, doch wer an seinen Mitarbeitern spart, der spart an dem wichtigsten Gut seines Unternehmens“ so der Vertriebstrainer weiter. Der Ansatz um sein Unternehmen zu einer wahren Goldgrube zu machen ist also, seine Mitarbeiter zu befähigen, den Kunden so zu behandeln, dass dieser gar nicht im Internet kaufen möchte. Was bedeutet das in der Praxis? Die Verkäufer sollten nicht nur die Kompetenzen sondern auch die Befugnisse haben, Kunden zu begeistern. Dazu gehört fachliches Know-How genauso wie vertriebliches Können. Beides erlangt man nicht, indem man nur mal einen Artikel liest oder mal ein kurzes Training besucht, in beiden Fällen muss man jeden Tag üben und weiter trainieren. Genau hier sind die Führungskräfte in den Unternehmen gefordert. Die oberste Priorität muss sein, die Mitarbeiter in allen Bereichen in die Lage zu versetzen, mit den Kunden perfekt arbeiten zu können. Dabei ist es unerlässlich, dass die Chefs auch selbst in der Lage sind, so zu arbeiten.

Ein Beispiel, das Martin Sänger in seinen Vorträgen gerne erzählt ist aus einem Elektro-Fachmarkt. Heutzutage sind die modernen Fernseher in den Geschäften ja voller bunter Aufkleber, die alle darauf hindeuten sollen, was dieses Produkt kann. Das verwirrenden für Kunde sind oftmals die verwendeten Abkürzungen. Testen sie mal, was passiert, wenn sie nun einen Verkäufer fragen, was der Fernseher, vor dem sie gerade stehen, alles kann. In 9 von 10 Fällen liest ihnen der Verkäufer die bunten Schildchen vor. Wenn sie richtig Glück haben, erklärt er ihnen was sich dahinter verbirgt, meistens aber in einer Sprache, die wiederum voller Ausdrücke steckt, die ein Laie kaum versteht. „Bei diesem Modell haben sie den DVB-T und den DVB-S Tuner bereits integriert und mit dem connect-Modul können sie sofort alle Vorteile von SMART-TV nutzen“ – Aha! Ist es denn da ein Wunder, wenn die Kunden anschließend nach Hause gehen und im Internet schauen, was sich hinter all diesen Abkürzungen und neuen Worten verbirgt?

Wer dieses Potenzial seiner Mitarbeiter erkennt und gezielt fördert, der wird als Händler deutlich die Nase vorn haben, weil der Kunde kaum noch die Notwendigkeit sieht, im Netz zu kaufen. Genau diese Unternehmen werden dann in den kommenden Jahren die Renaissance des Einzelhandels nicht nur einläuten sondern auch vorleben.

Mut wird mit Chancen belohnt!

Mut wird mit Chancen belohnt – Wenn man es richtig anstellt. Hier kommt mein letztes Erlebnis zu diesem Thema. An einem noch leicht nebligen Donnerstag-Morgen klingelte es in meinem Büro an der Tür. Ich hatte keinen Termin und war gespannt, wer sich da zu uns verirrt hat. Meine Assistentin öffnete und kam kurz darauf mit den Worten „Da ist ein junger Herr der will seine Bewerbung persönlich abgeben“ zu mir. Ganz kurz überlegte ich mir ob ich das frech finde aber das ist es nicht. In Wahrheit war ich von seinem Mut, einfach zu klingeln und zu sagen „Da bin ich und ich will mich bewerben“ beeindruckt. Also ging ich zu ihm und lud ihn auf ein kurzes Gespräch ein.

Nach einem ersten Blick auf seine Unterlagen, in denen ich rein gar keine Qualifikation zu der ausgeschriebenen Stelle erkennen konnte, fragte ich ihn, wie er sich den Job denn vorstellt. Seine Antwort hatte wieder etwas entwaffnend ehrliches:“So ganz genau weiss ich das nicht, ich denke ich werde Firmen anrufen und dahingehend beraten dass sie unser Produkt kaufen aber auch wenn ich das nicht so genau weiß,  ich will unbedingt in den Vertrieb und mit Menschen zu tun haben“.

Was sollte ich denn da entscheiden? Von den Qualifikationen her hätte er keine Chance auf den Job. Aber den Mut zu haben, mit 22 Jahren hier rein zu marschieren, mit weniger als Grundkenntnissen über den Inhalt der zu vergebenden Stelle, mit wenig überzeugenden Unterlagen aber dem festen Willen, alles zu probieren um die Stelle zu bekommen, das ist beeindruckend.

Nachdem ich mir noch nicht so ganz sicher war, stellte ich ihm eine letzte Herausforderung und fragte ihn, ob er sich zutrauen würde, an einem Tag in der kommenden Woche, einfach mal zu testen, wie er am Telefon ankommt und wie ihm die Arbeit liegen würde. Er sagte ohne zu zögern zu.

Was mir seitdem immer wieder durch den Kopf geht ist die Tatsache, dass viele jetzt sagen werden „Da hat er aber Glück gehabt“. Ich sehe das ganz anders, er hatte den Mut etwas zu unternehmen und hat sich somit diese Chance redlich verdient und sie wahrlich nicht geschenkt bekommen.

Schaffen auch Sie sich Ihre Chancen und Sie werden sehen, dass viele positive Erlebnisse auf Sie warten.

Jahresrückblick – Was für ein Jahr!

Immer wenn ein Jahr zu Ende geht neigen wir alle zu einem Jahresrückblick. Dann hört man in seinem Umfeld die unterschiedlichsten Aussagen. Zu dem bald vergangenen Jahr 2012 höre ich sehr oft das Adjektiv „turbulent“. Wenn ich zurückblicke, dann trifft das auch auf mein Jahr voll zu. Angefangen hat es mit 3 Monaten Krankheit in denen ich nicht arbeitsfähig war, dann ein privater Umzug und ein Umzug mit der Firma. Das alles hat viel Kraft gekostet und war äußerst turbulent. Wenn man als Mitarbeiter oder Unternehmer, durch die Umstände, beinahe 5 Monate daran gehindert wird so zu arbeiten, wie man gerne arbeiten würde, dann neigen viele Menschen dazu, das Jahr gleich zu verteufeln. Das war ein echtes Sch…-Jahr hört man dann recht schnell. Deshalb möchte ich mit diesem Blogbeitrag gerne dazu anregen, jetzt am Jahresende einmal genauer hinzuschauen. Hierbei möchte ich Sie sehr ermutigen, vor allem auch die positiven Geschehnisse und Entwicklungen des Jahres aufzuschreiben.

In meinem Fall gehört auf die eine Seite der Tabelle sicherlich, dass ich so schnell keinen Umzug mehr möchte, egal ob privat oder mit meinem Unternehmen. Auf Krankheit die mich behindert kann ich auch sehr gut verzichten. Aber im Gesamten betrachtet war das ein hammermäßiges Jahr. Ich hatte unglaublich tolle Möglichkeiten mich mit Menschen auszutauschen die ich erst 2012 kennen gelernt habe. Ich durfte viele Vorträge vor tollem Publikum halten und mich danach über viel Feedback freuen. Ich habe beinahe zufällig eine tolle Mitarbeiterin gefunden. Sowohl in meinem neuen Haus wie auch in meinem neuen Büro fühle ich mich pudelwohl. Ich durfte ein Videoseminar produzieren, eine echte Premiere für mich. Auch habe ich alte Bekannte und Weggefährten wiedergesehen und neue, tolle Kollegen kennen gelernt. Und auch dieses Jahr durfte ich als „Jahr Nr. 24“ mit einer tollen Frau an meiner Seite erleben (übrigens die Gleiche wie vor 24 Jahren nur um Missverständnissen vorzubeugen). Wenn ich jetzt noch auf all die Dinge schaue, die wir in unserem Leben schon beinahe als Selbstverständlichkeit ansehen, dann ist auch in diesem turbulenten Jahr das Glück kaum auszuhalten.

Bevor Sie jetzt denken, dass Sie wahrlich keine Lust haben zu lesen, wie toll ich es in meinem Leben habe, dann schauen Sie einmal genauer hin. Wie sehen Sie ihr eigenes Leben? Worauf fokussieren Sie? Können Sie noch für normale Dinge dankbar sein? Erleben Sie auch Gespräche und Begegnungen als Bereicherung? Ich hätte in diesem Beitrag auch darüber schreiben können wie unbefriedigend es ist, 5 Monaten Verdienstausfall hinterherzulaufen und dass man so ja seine Ziele nie erreichen kann und das alles so schlimm ist. Das würde genauso den Tatsachen entsprechen wie das was ich tatsächlich über das Jahr geschrieben habe. Also, nehmen Sie sich die Zeit und lassen Sie das Jahr für sich Revue passieren. Vergessen Sie dabei aber nicht, auch die Selbstverständlichkeiten und die gesammelten positiven Erfahrungen und Erfolge aufzuschreiben. Ich bin sicher, auch wenn das Jahr für Sie vielleicht nicht ganz einfach, weil eventuell ebenfalls turbulent war, finden Sie sehr viele positive Aspekte. Und mal unter uns, wir dürfen ja froh sein wenn das Jahr vorbei ist aber es ist doch viel schöner, sich an ein gutes Jahr zu erinnern als an ein schlechtes oder?

Augenöffner Erkenntnis: Die Luxus Falle-Perspektivwechsel

Schön hat er es sich zu Hause eingerichtet! Das Wohnzimmer im stylischen Look einer modernen Lounge, das Badezimmer mit begehbarer Dusche und ein kleiner Whirlpool in der Ecke.
Er, das ist ein Bekannter von mir, der in den letzten knapp 20 Jahren eine kleine, erfolgreiche Firma aufgebaut hat. Da ist es natürlich absolut verdient, wenn er es sich in seinem Leben gut gehen lässt. Als wir kürzlich telefonierten, meinte er allerdings, das er früher irgendwie glücklicher war, sich mehr gefreut hat. Seit einiger Zeit kann er sich kaum noch für etwas begeistern.
Mich hat das im ersten Augenblick verwundert. Nicht nur das kaum noch Motivation in seiner Stimme war, nein es war schlimmer, da schwang Langeweile ja sogar Frust in seinen Worten mit. Da stimmt etwas nicht, einen solchen Eindruck zu haben nach einem Telefonat mit einem Menschen der alles erreicht zu haben scheint. Das tolle Haus, der Sportwagen in der Garage und eine liebevolle Frau die auch mit über 40 noch Modeljobs hat.
Aber genau hier liegt die Wurzel allen Frustes, nein nicht in der hübschen liebevollen Frau, sondern in allem was er erreicht und sich geschaffen hat. Es ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Alles steht ihm immer zur Verfügung und ist nahe an der Perfektion. Was jetzt logischerweise Eintritt ist der Gewöhnungseffekt. Es ist nichts besonderes in den Whirlpool steigen zu können und zu entspannen. Auf Wunsch geht das ja täglich. Auch der Glanz in den Augen und das Lächeln um die Mundwinkel das in den ersten Monaten immer da war wenn er seinen Sportwagen aus der Garage fuhr ist der Gewohnheit gewichen. Selbst die Urlaube, die Hotels, irgendwie waren die früher luxuriöser. Um heute sein zu Hause zu toppen muss sich das Hotel schon richtig was einfallen lassen. Ja, keine Frage mein Bekannter hängt in der Luxus-Falle.

So kann das ja nicht weitergehen also raus aus dieser Ecke und handeln. Aber wie kommt man da raus? Haus verkaufen, Sportwagen verschenken und Scheidung einreichen? Stopp, Nein das geht auch besser. Drehen sie den Spieß bezüglich der Urlaube zuerst einmal um. Das heißt, der Urlaub ist jetzt genau das Gegenteil von luxuriös. Wenn sie trotzdem viel Geld ausgeben wollen, chartern sie ein Boot auf dem sie auch schlafen, das ist Camping auf dem Wasser mit Gemeinschaftsdusche im Hafen. Falls ihre erste Reaktion jetzt “Iiiih bloß nicht” ist, dann sind wir ganz nah am Ziel. Manchmal muss man ganz bewusst einen oder zwei, ja manchmal auch drei Schritte zurückgehen um erkennen zu können wie schön das ist was man die ganze Zeit um sich hat. Machen sie den Perspektivwechsel, öffnen sie die Augen einmal von einem anderen Standpunkt aus. So schaffen sie es, sich auch wieder an Kleinigkeiten zu erfreuen und nicht alles immer als Selbstverständlich anzusehen. Man muss im Leben nicht auf Luxus verzichten aber man muss dafür Sorgen, dass man ihn dauerhaft genießen kann und dankbar dafür sein.

Sales-Tipp #4: Zuhoeren statt Vortrag halten

Ja, OK, vielleicht sollte ich es einfach nicht mehr tun.

Aber auch ein Verkaufstrainer muss irgendwann in ein Geschäft um etwas zu kaufen. So auch in der vergangenen Woche. Meine Frau und ich machten uns auf, ein neues Bett muss her. Bevor wir loszogen haben wir einen guten Tipp bekommen, welches System einen geruhsamen Schlaf besonders fördert. Also fix im Internet nach einem Händler von dieser Firma gesucht und dann ganz gezielt zu diesem Unternehmen gefahren.

Nach dem betreten des Ladens wurden wir auch gleich begrüßt und das auch noch sehr freundlich, definitiv Pluspunkte für den Verkäufer. Aber dann… nahm das Schicksal seinen lauf.

Ich fragte gezielt nach diesem Bettsystem das uns empfohlen wurde. Die Antwort war “Ja das haben wir oben aber schauen sie sich erst einmal hier unten nach einem Bettgestell um”. Ich nahm noch einen Anlauf und meinte dass wir sicher das passende Gestell finden, wenn wir wissen, worauf wir gut und gesund liegen. Die Antwort:”Ja so rum oder so rum, schauen sie sich erst einmal in Ruhe um”. Also gut, da wir ja zum “Gestell-gucken” verdonnert wurden liefen wir halt alleine durch die Ausstellung.

Aufsässig, wie wir als Kunden nun mal sind, suchten wir dann doch den Weg in die obere Etage. Wir fanden das System nach dem wir suchten und fingen an, uns damit zu beschäftigen. Als der Verkäufer wieder dazu kam, legte er sofort los und erzählte und erzählte und… erzählte. Keine Frage nach den Schlafgewohnheiten oder sonstigen Anforderungen unsererseits, nichts, nur viel gerede.

Ich kürze das Ganze mal ab, wir sind ohne zu kaufen aus dem Laden raus und haben uns auf der Website des Herstellers erst einmal informiert, nicht weil wir so gerne im Internet kaufen sondern weil wir regelrecht vertrieben wurden.

Deshalb ganz wichtig und immer wieder ein thema über das ich als Trainer stolpere, stellen sie Fragen und bitte bitte bitte HÖREN SIE GUT ZU! Denn zuhoeren statt Vortrag halten, gibt dem Kunden das gute Gefühl, dass er wichtig ist und sie sich auch für seine Belange interessieren. Dann klappt das auch mit dem Abschluß.

Vortrag Motivation: Jetzt komm ich in die Puschen, heute: Erfolg färbt ab!

Ja, wirklich, Erfolg färbt ab. Was ist damit genau gemeint? Kennen Sie die Situation, Sie sitzen in einer netten Runde Ihrer Freunde oder Bekannten und einer schneidet ein negatives Thema an? Jetzt wird es spannend, wie reagiert die Runde darauf? Stimmen alle in das große Klagelied mit ein? Oder wird der Negativdenker schnell wieder mit positiven Dingen umgestimmt? Achten Sie einmal darauf. Es mag jetzt vielleicht hart klingen aber ich habe alle Negativdenker aus meinem Freundeskreis verbannt. Damit meine ich natürlich nicht, dass man auch einmal diskutieren kann und anderer Meinung sein, aber diese ewig-Nörgler, die will ich nicht um mich haben.

Schauen sie gezielt, dass Sie sich mit erfolgreichen Menschen umgeben. Sie werden schnell erkennen, dass das meist auch sehr positive Menschen sind. Wenn sie viel Zeit mit dem „Homo eficacis“ (eigene Wortschöpfung bitte nicht nachschauen J), dem Erfolgsmenschen verbringen, lernen sie deren Einstellung kennen. Sie erkennen, wie diese Menschen an Aufgaben herangehen, mit welchen Augen sie Dinge sehen, die andere schon längst als negativ gewertet hätten. Sie werden nach und nach die Einstellung dieser erfolgreichen Menschen übernehmen, versprochen.

Ganz wichtig ist allerdings, dass Sie sich nicht selbst sabotieren. Wenn Sie von sich selbst Sätze hören wie „Der hat leicht reden…“ oder „Wenn ich seine Position hätte dann könnte ich auch…“ wenn Sie solche oder ähnliche Sätze von sich selbst hören, treten Sie sofort auf die Bremse denn hier läuft ihr persönliches Sabotageprogramm. Solange dieses Programm in Ihnen läuft, kann auch nichts abfärben.

Also, umgeben Sie sich mit erfolgreichen Menschen, achten Sie darauf, wie diese Menschen Situationen bewerten und mit welcher Einstellung sie an Herausforderungen rangehen. Schauen Sie auch, wie diese Menschen mit vermeintlichen Niederlagen oder Rückschlägen umgehen. Wenn Sie dann noch ihr persönliches Sabotageprogramm ausschalten, dann färbt Erfolg ab!

Auf diese Weise können Sie sich selbst dann mit der Motivation: „Jetzt komm ich in die Puschen“ leicht und locker auf ihren Weg zum Erfolg machen.

Mehr dazu in meinem Vortrag Motivation: “Jetzt komm ich in die Puschen”

Social-Media Tipp – Sichtbar als Mensch

Nach meinem letzten Vortrag auf dem deutschen Immobilien Tag wurde ich in der Pause oft angesprochen und gefragt, was denn auf der Firmenseite in den sozialen Medien unbedingt drauf sein soll und was auf keinen Fall. In den kommenden Tagen versuche ich einige Beiträge zu diesem Thema hier zu verfassen. Hier also der Social-Media Tipp Nr. 1:

Deutscher Immobilien Tag

Heute fange ich mit einem wichtigen Thema an. Auch auf einer Firmenseite muss man erkennen, dass Menschen hinter diesem Unternehmen stecken. Vielleicht sagen sie jetzt, dass das doch jeder weiß. Trotzdem ist es wichtig, immer wieder auch einmal etwas über und von den Menschen in dem Unternehmen zu hören. Wenn Sie ein Einzelunternehmen sind ist das natürlich ebenso sinnvoll. Das kann zum Beispiel so aussehen, dass Sie als Immobilienmakler auch einmal mit auf einem Foto von dem neuen Objekt sind. Oder dass sie sich trauen, auch einmal etwas Persönliches zu veröffentlichen, es müssen ja nicht die Bilder der letzten Geburtstagsfeier von 3 Uhr morgens sein.

Machen Sie sich als Mensch sichtbar, eine Firma verkauft nicht, egal welches Produkt oder hat „ihre Firma“ schon einmal alleine eine Immobilie verkauft? Eher nicht. Aber die Menschen die dort arbeiten, die verkaufen, die sprechen mit Interessenten und Kunden.

Auch wenn die sozialen Medien im Netz stattfinden, Geschäfte werden in vielen Bereichen immer noch persönlich gemacht und für Immobilien gilt das ganz besonders.

 

Sales Tipp #2: Begeisterung ist die Übererfüllung von Erwartungen

Ja, das Thema „Begeisterung“ ist auch ein Klassiker im Verkauf. „Begeistern Sie ihre Kunden und stellen sie diese nicht einfach nur zufrieden“, das habe ich selbst bereits vor knapp 20 Jahren in meinem ersten Verkaufstraining gehört. Allerdings habe ich selbst vor kurzem wieder erfahren, wie man sich als Kunde fühlt, wenn Erwartungen weit übertroffen werden.

Über ein langes Wochenende beschlossen meine Frau und ich nach Italien zu fahren um ein paar kurze Tage auszuspannen. Wir suchten im Internet und fanden ein, wie wir dachten, nettes kleines Hotel in den Bergen um den Lago d `Iseo herum. Aufgrund der Fotos haben wir uns eher eine etwas größere, ausgebaute Finka vorgestellt. Wir waren also eingestellt auf eine rustikale Umgebung, einen „normalen“ Empfang und dann vielleicht die Möglichkeit etwas Schinken und Salami auf einem Holzbrett serviert zu bekommen. Zu diesen Vorstellungen passte auch der Preis, der wirklich sehr günstig war.

Das Hotel war ziemlich schwer zu finden. Wir wollten auch auf alle elektronischen Helferlein verzichten und fuhren altmodisch nach Karte. Irgendwann standen wir vor einem Torbogen hinter dem eine lange Auffahrt zu einem sehr herrschaftlichen Anwesen hinaufführte. Da erkannt ich plötzlich einen Teil des Hauses wieder, es sah genauso aus wie im Internet auf den Fotos. Wir waren baff und führen zögerlich die Auffahrt hinauf. Ich mache es kurz, wir sind in einem wundervollen, sehr luxuriösen Hotel gelandet und wurden perfekt empfangen. Das Restaurant, wo ich eigentlich Speck und Salami auf einem Holzbrett erwartet hatte, stellte sich als sternewürdig heraus, die Weinkarte ließ keine Wünsche offen.

Was hat das nun alles mit verkaufen zu tun? Sehr einfach, wenn wir im Verkauf ganz normal unseren Job machen, dann ist es reiner Zufall wenn wir einmal die Kundenerwartungen übertreffen. Kennen Sie denn überhaupt die Erwartungen ihrer Kunden? Was verspricht sich der Kunde wenn er einen Termin mit ihnen vereinbart hat? Was erwartet er wenn er ihren Laden betritt? Nehmen sie sich die Zeit, einmal über diese Fragen nachzudenken. Wenn sie die Antwort kennen oder zumindest nahe dran sind, dann überlegen sie doch einfach einmal, was der Kunde nicht erwartet, was er aber vermutlich als sehr positiv oder hilfreich empfinden könnte. Keine Angst, dass muss jetzt nicht die große Zirkusnummer sein sondern eine Kleinigkeit die der Kunde so aber nicht erwartet. Das kann oft auch schon die Tatsache sein, dass sie gut vorbereitet in den Termin gehen. Lesen sie so kurz wie möglich vor dem Meeting mit ihrem Kunden nochmals die News auf dessen Website. Beziehen sie sich darauf gerne schon im Small-Talk. Falls sie ein Ladengeschäft haben, bieten sie den Kunden doch beim eintreten bereits ein Getränk an, aber bitte nicht mit den Worten „Möchten Sie etwas trinken?“. Diese geschlossen Frage wird meist aus Höflichkeit verneint.

Besser ist die Frage „Was möchten Sie gerne trinken, Kaffee, Cappuccino, Wasser oder ein Orangensaft?“

Wenn Sie also die Kundenwünsche kennen und es dann schaffen, diese zu übertreffen, dann lösen sie Begeisterung aus. Nachzulesen ist dies auch wenn sie im Internet nach dem KANO Modell googlen. Da wurde das Thema Begeisterung erforscht.

Anleitung zur Demotivation

Ein (nicht ernst gemeinter) Leitfaden für Führungskräfte.

Es ist erschreckend, immer wieder trifft man auf Menschen in Führungspositionen, die sich mit engagierten und motivierten Mitarbeitern rumschlagen müssen. Das Schlimmste dabei ist, dass diese Teammitglieder häufig auch selbständig denken und, der Super-Gau, auch eigenverantwortlich handeln. Damit Ihnen als Vorgesetztem so etwas erspart bleibt, hier einige Tipps zur Vermeidung von zu hoher Motivation.

Dieser Vortrag ist satirisch aufgebaut und führt somit zu viel Gelächter und auch Kopfschütteln. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Kernbotschaft bei den Führungskräften und Managern ankommt. Nahezu jeder erkennt, dass das eine oder andere Beispiel ihm selbst auch schon passiert ist. Definitiv ein Vortrag für mutige Unternehmen, die ein sarkastisches Augenzwinkern vertragen.

Vertriebsvortrag: “gefällt mir” was Verkäufer von Facebook & Co. lernen sollten

Ein Vertriebsvortrag auf der Basis von social-media

 

Kein Zweifel, die sozialen Netze sind extrem erfolgreich. Wer in 8 Jahren knapp 900 Millionen Menschen dazu bringt, ständig mit dem Unternehmen verbunden zu sein, der muss etwas sehr richtig machen. Was steckt dahinter? Was verbirgt sich hinter dieser „Facebookmanie“? Aber vor allem ist spannend, warum sich die Nutzer bei Facebook, XING, LinkedIn oder google+ so verhalten, wie sie sich verhalten. Was macht den Reiz aus, die Welt wissen zu lassen, dass man gerade im Stau steht? Zu welchem Zweck dient denn der „gefällt mir“ Button? Und warum um Gottes Willen muss jeder wissen was ich gerade esse?

Keine Angst, das ist kein Vortrag wie man die sozialen Netze benutzt, das finden die User sehr schnell selber raus, auch wenn dem einen oder anderen mancher Sinn verborgen bleibt. Aber wer die Psychologie dahinter entschlüsselt und sie dann gezielt zum Beispiel auf den Verkauf und auf seine tägliche Kommunikation anwendet, der wird im Umgang mit dem anderen Menschen und dem Kunden von morgen deutlich erfolgreicher sein als andere.

Diese und andere Themen erleben Sie humorvoll und aktuell in dem Vortrag social media von Martin Sänger.