Die Renaissance des Einzelhandels

Die Renaissance des Einzelhandels, was bedeutet das genau? Web 2.0, social-media, Webshops, Portale, Plattformen,  seit vielen Monaten sind das die Themen über die berichtet wird. Man bekommt beinahe den Eindruck, dass die ganze Welt nur noch digital und im Internet existiert. Bei genauerer Betrachtung muss man auch wirklich sagen, dass es einfach unendlich bequem ist, wenn man seine Bücher, Musik oder auch Möbel und beinahe alles andere, einfach im Netz bestellen kann und das auch noch zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Die Goldgrube der kommenden Jahre liegt aber im Einzelhandel. Allerdings nur dann, wenn der klassische Handel bereit ist, von den Mechanismen der Online-Welt zu lernen. Das zumindest behauptet Martin Sänger, einer der erfolgreichsten  Vertriebstrainer und Vortragsredner, mit voller Überzeugung, und sagt:  „Die Einkaufserlebnisse, die man als Kunde heutzutage überwiegend hat, tragen nicht gerade dazu bei, weiterhin im Handel zu kaufen“. Dabei hat der Einzelhandel einen Vorteil, der vom Internet niemals aufgeholt werden kann. Der Kunde hat es mit Menschen zu tun. Das mag zuerst banal klingen, ist aber die absolut schärfste Waffe der Handelsunternehmen im Kampf gegen das Internet.

Nach wie vor ist einkaufen eine überwiegend emotionale Angelegenheit. Nur leider wird genau das häufig übersehen. „Viele Unternehmen sparen sich im Bereich Personal zu Tode, doch wer an seinen Mitarbeitern spart, der spart an dem wichtigsten Gut seines Unternehmens“ so der Vertriebstrainer weiter. Der Ansatz um sein Unternehmen zu einer wahren Goldgrube zu machen ist also, seine Mitarbeiter zu befähigen, den Kunden so zu behandeln, dass dieser gar nicht im Internet kaufen möchte. Was bedeutet das in der Praxis? Die Verkäufer sollten nicht nur die Kompetenzen sondern auch die Befugnisse haben, Kunden zu begeistern. Dazu gehört fachliches Know-How genauso wie vertriebliches Können. Beides erlangt man nicht, indem man nur mal einen Artikel liest oder mal ein kurzes Training besucht, in beiden Fällen muss man jeden Tag üben und weiter trainieren. Genau hier sind die Führungskräfte in den Unternehmen gefordert. Die oberste Priorität muss sein, die Mitarbeiter in allen Bereichen in die Lage zu versetzen, mit den Kunden perfekt arbeiten zu können. Dabei ist es unerlässlich, dass die Chefs auch selbst in der Lage sind, so zu arbeiten.

Ein Beispiel, das Martin Sänger in seinen Vorträgen gerne erzählt ist aus einem Elektro-Fachmarkt. Heutzutage sind die modernen Fernseher in den Geschäften ja voller bunter Aufkleber, die alle darauf hindeuten sollen, was dieses Produkt kann. Das verwirrenden für Kunde sind oftmals die verwendeten Abkürzungen. Testen sie mal, was passiert, wenn sie nun einen Verkäufer fragen, was der Fernseher, vor dem sie gerade stehen, alles kann. In 9 von 10 Fällen liest ihnen der Verkäufer die bunten Schildchen vor. Wenn sie richtig Glück haben, erklärt er ihnen was sich dahinter verbirgt, meistens aber in einer Sprache, die wiederum voller Ausdrücke steckt, die ein Laie kaum versteht. „Bei diesem Modell haben sie den DVB-T und den DVB-S Tuner bereits integriert und mit dem connect-Modul können sie sofort alle Vorteile von SMART-TV nutzen“ – Aha! Ist es denn da ein Wunder, wenn die Kunden anschließend nach Hause gehen und im Internet schauen, was sich hinter all diesen Abkürzungen und neuen Worten verbirgt?

Wer dieses Potenzial seiner Mitarbeiter erkennt und gezielt fördert, der wird als Händler deutlich die Nase vorn haben, weil der Kunde kaum noch die Notwendigkeit sieht, im Netz zu kaufen. Genau diese Unternehmen werden dann in den kommenden Jahren die Renaissance des Einzelhandels nicht nur einläuten sondern auch vorleben.

Sales-Tipp #5: Falsche Rücksicht oder die Angst vor dem Abschluss

Gerade bei der Angst vor dem Abschluss ist es wirklich spannend, was  manche Verkäufer so denken. Also zumindest ist es interessant, was sie mir erzählen. Damit meine ich allerdings keine Erfolgsgeschichten, die höre ich immer gerne, sondern ich meine damit die Ausreden, warum man keinen Abschluss gemacht hat. Da kristallisiert sich vor allem ein Phänomen heraus das immer mit dem Satz anfängt: “Ja aber ich kann doch nicht einfach…“. Ich kann doch nicht einfach fragen ob der Kunde das jetzt so kaufen möchte. Ich kann doch nicht einfach sofort auf den Kunden zugehen, Ich kann doch nicht einfach voraussetzen dass der Kunden schon alles gesehen hat und und und.

Das klingt alles ganz lieb nach Rücksichtnahme, ist aber nichts anderes als versteckte Angst. Angst vor Zurückweisung, Angst vor dem Abschluss, Angst davor ein „Nein“ zu kassieren oder Angst davor dem heiligen Kunden irgendwie zu nahe zu treten.

Um Missverständnissen vorzubeugen, ich bin ein ganz großer Fan von Rücksicht unter den Menschen aber ich bin kein Freund von Angst, die sich unter dem Mäntelchen der Rücksicht versteckt.

Fragen Sie sich als Verkäufer also einfach, was denn schlimmstenfalls passiert. Sie Fragen den Kunden nach dem Abschluss (besser Sie beschließen den Abschluss, dazu gibt es ein youtube Video von mir http://youtu.be/Izhp1vGsjpw )und der Kunde sagt „NEIN“. Was ist denn jetzt Schlimmes vorgefallen? Richtig, gar nichts! Der Kunde hat uns nur eine weitere Herausforderung auf dem Weg zum Umsatz gegeben. Also los, meistern sie diese, springen Sie über die Hürde und zwar locker mit einem Lächeln. Das ist sehr oft der Unterschied zwischen einem Amateurverkäufer und einem Profi. Nehmen sie das „NEIN“ als Ansporn, als Aufgabe, mit dem Kunden weiterzuarbeiten um dann doch noch ein überzeugtes „JA“ vom Kunden zu bekommen. Ach und falls es Ihnen schwer fällt, über diese Hürde zu kommen, machen Sie es wie die richtigen Hürdenläufer… TRAINIEREN SIE ES!!!

Bis zum nächsten Blogeintrag,

Ihr

Martin Sänger

Sales Tipp #2: Begeisterung ist die Übererfüllung von Erwartungen

Ja, das Thema „Begeisterung“ ist auch ein Klassiker im Verkauf. „Begeistern Sie ihre Kunden und stellen sie diese nicht einfach nur zufrieden“, das habe ich selbst bereits vor knapp 20 Jahren in meinem ersten Verkaufstraining gehört. Allerdings habe ich selbst vor kurzem wieder erfahren, wie man sich als Kunde fühlt, wenn Erwartungen weit übertroffen werden.

Über ein langes Wochenende beschlossen meine Frau und ich nach Italien zu fahren um ein paar kurze Tage auszuspannen. Wir suchten im Internet und fanden ein, wie wir dachten, nettes kleines Hotel in den Bergen um den Lago d `Iseo herum. Aufgrund der Fotos haben wir uns eher eine etwas größere, ausgebaute Finka vorgestellt. Wir waren also eingestellt auf eine rustikale Umgebung, einen „normalen“ Empfang und dann vielleicht die Möglichkeit etwas Schinken und Salami auf einem Holzbrett serviert zu bekommen. Zu diesen Vorstellungen passte auch der Preis, der wirklich sehr günstig war.

Das Hotel war ziemlich schwer zu finden. Wir wollten auch auf alle elektronischen Helferlein verzichten und fuhren altmodisch nach Karte. Irgendwann standen wir vor einem Torbogen hinter dem eine lange Auffahrt zu einem sehr herrschaftlichen Anwesen hinaufführte. Da erkannt ich plötzlich einen Teil des Hauses wieder, es sah genauso aus wie im Internet auf den Fotos. Wir waren baff und führen zögerlich die Auffahrt hinauf. Ich mache es kurz, wir sind in einem wundervollen, sehr luxuriösen Hotel gelandet und wurden perfekt empfangen. Das Restaurant, wo ich eigentlich Speck und Salami auf einem Holzbrett erwartet hatte, stellte sich als sternewürdig heraus, die Weinkarte ließ keine Wünsche offen.

Was hat das nun alles mit verkaufen zu tun? Sehr einfach, wenn wir im Verkauf ganz normal unseren Job machen, dann ist es reiner Zufall wenn wir einmal die Kundenerwartungen übertreffen. Kennen Sie denn überhaupt die Erwartungen ihrer Kunden? Was verspricht sich der Kunde wenn er einen Termin mit ihnen vereinbart hat? Was erwartet er wenn er ihren Laden betritt? Nehmen sie sich die Zeit, einmal über diese Fragen nachzudenken. Wenn sie die Antwort kennen oder zumindest nahe dran sind, dann überlegen sie doch einfach einmal, was der Kunde nicht erwartet, was er aber vermutlich als sehr positiv oder hilfreich empfinden könnte. Keine Angst, dass muss jetzt nicht die große Zirkusnummer sein sondern eine Kleinigkeit die der Kunde so aber nicht erwartet. Das kann oft auch schon die Tatsache sein, dass sie gut vorbereitet in den Termin gehen. Lesen sie so kurz wie möglich vor dem Meeting mit ihrem Kunden nochmals die News auf dessen Website. Beziehen sie sich darauf gerne schon im Small-Talk. Falls sie ein Ladengeschäft haben, bieten sie den Kunden doch beim eintreten bereits ein Getränk an, aber bitte nicht mit den Worten „Möchten Sie etwas trinken?“. Diese geschlossen Frage wird meist aus Höflichkeit verneint.

Besser ist die Frage „Was möchten Sie gerne trinken, Kaffee, Cappuccino, Wasser oder ein Orangensaft?“

Wenn Sie also die Kundenwünsche kennen und es dann schaffen, diese zu übertreffen, dann lösen sie Begeisterung aus. Nachzulesen ist dies auch wenn sie im Internet nach dem KANO Modell googlen. Da wurde das Thema Begeisterung erforscht.

Ihr Redner – Ihr Event – Ihr Erfolg

Martin Sänger steht für spannende, inspirierende und augenöffnende Vorträge. Er begeistert sein Publikum mit seiner sympathisch dreisten Art, Dinge auf den Punkt zu bringen. Wenn Sie einen Redner suchen, der bei unterschiedlichsten Gelegenheiten immer den richtigen Ton trifft, dann lesen Sie weiter. Egal ob Kick-Off- oder Incentive-Veranstaltung, Messe, Kundentag, Galaabend, Ihr Jahrestreffen oder Ihre Jubiläumsfeier, Martin Sänger wird Ihre Gäste begeistern.

„ich kann es kaum erwarten loszulegen“ – das werden Sie häufig im Anschluss an einen Vortrag von Martin Sänger hören. Wenn Sie ihr Publikum bei Ihrem nächsten Event also mit spannenden Business-Inhalten an den Rand der Ekstase treiben – ähm nein, ich gebe zu, das war nun wirklich übertrieben. Wenn Sie aber einen fesselnden, spannenden und mitreißenden Redner suchen, dann kommen Sie einfach in die Puschen und klicken Sie auf „Kontakt“.

Jetzt komm ich in die Puschen!

Wussten Sie, dass…?

…sich ein keyword-optimierter Text so lesen würde?

Die heutige Zeit ist schon verrückt, lesen sie mal, wie es klingen würde, wenn ich meine Texte alle für die Suchmaschinen optimiert hätte:

Der Redner Martin Sänger begeistert sein Publikum stets mit Humor und seiner lockeren Art. Als Profi Redner weiß er ganz genau, worauf es hierbei ankommt. Denn gerade Redner machen bei einer Veranstaltung die Würze aus. In seinen Vorträgen geht der Redner Martin Sänger auch immer, wenn es sich ergibt, spontan auf besondere Begebenheiten ein. Hier unterscheiden sich die Profi Redner von jemandem der einfach nur mal einen Vortrag hält. Wenn sie also einen Redner suchen, der ihre Veranstaltung zu einem echten Highlight für die Besucher macht, dann sind sie bei Martin Sänger, Redner, Entertainer, Augenöffner genau richtig.